Medizinische Fakultät
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Zahlen und Fakten

Die Medizinische Fakultät und das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München gehören zu den forschungsstärksten Zentren der Hochschulmedizin in Europa und zeichnen sich durch exzellente Forschung und Lehre aus. An den beiden Standorten Campus Großhadern und Innenstadt entwickeln Ärzte und Wissenschaftler neue Diagnose- und Behandlungsverfahren und bilden den medizinischen Nachwuchs aus. Patienten profitieren in klinischen Studien unmittelbar von den Erkenntnissen modernster Medizin.

Academic excellence

Professoren: 185, Habilitationen: 52 Promotionen: 434, Studierende: 6.789, Vorklinische Einrichtungen: 4, Klinische-theoretische Einrichtungen: 10, Kliniken/Abteilungen/Institute: 47, interdisziplin. Zentren 48

Stand 2017

Klinische Studien

In der klinischen Forschung beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Frage, wie Erkrankungen aller Art besser behandelt, besser erkannt oder vielleicht sogar verhindert werden können. In klinischen Studien kommen die Ergebnisse der Forschung dem Patienten zugute. Klinische Studien werden durchgeführt, wenn es für eine neue Behandlung oder für eine neue diagnostische Methode Grund zu der Annahme gibt, dass künftigen Patientinnen und Patienten damit spürbar geholfen werden kann. Erst dann ist es ethisch gerechtfertigt, Menschen direkt in die Forschung einzubeziehen. Deutschland führt seit 2007 die meisten klinischen Prüfungen in Europa durch und wird weltweit nur von der Anzahl der klinischen Prüfungen in den USA übertroffen. Das Klinikum der Universität München als eine der größten und leistungsstärksten Universitätskliniken in Deutschland führt wissenschaftsgetriebene, nicht-kommerziellen klinischen Prüfungen (Investigator Initiated Trials, IITs), Non-AMG / Non-MPG-Studien und kommerzielle klinische Studien durch.

Anzahl neu registrierter Studien
mit Sponsorschaft des Klinikums, Stand 2019, Quelle: ICTRP

Studien mit Sponsorschaft des Klinikums der Universität München

Publikationen

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Forscherinnen und Forscher des Klinikums werden in jährlich knapp 3.000 Publikationen vorgestellt. Mit einem kumulierten Impact-Faktor von jährlich knapp 14.000 trägt die Medizinische Fakultät auf herausragende Weise zu Neuerungen in der medizinischen Forschung bei.

Publikationen des Klinikums

2007: 2141; 2008: 2295; 2009: 2509; 2010: 2478; 2011: 2449; 2012: 2576; 2013: 2643; 2014: 2648; 2015: 2659; 2106: 2769; 2017: 2806


Sichtbarste Arbeiten der Fakultät 2018

Längin M1, Mayr T1, Reichart B2, Michel S2, Buchholz S2, Guethoff S2, Dashkevich A2, Baehr A, Egerer S, ..., Abicht JM1
Consistent success in life-supporting porcine cardiac xenotransplantation.
Nature 2018; 564: 430-433 (JIF2017 41,6)
1 Klinik für Anästhesiologie
2 Herzchirurgische Klinik und Poliklinik

Hofweber M1, Hutten S1, Bourgeois B, Spreitzer E, Niedner-Boblenz A, Schifferer M, Ruepp MD, Simons M, Niessing D, ..., Dormann D1
Phase Separation of FUS Is Suppressed by Its Nuclear Import Receptor and Arginine Methylation.
Cell 2018; 173: 706-719.e13 (JIF2017 31,4)
1 Biomedizinisches Zentrum, Lehrstuhl für Zellbiologie

Die sichtbarsten Arbeiten der Fakultät: 2018- 2017 - 2016 - 2015

Verbundforschung

Heute ist die LMU, als einzige Universität in Deutschland, Standort aller sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung. Ebenso ist ein Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum am Klinikum angesiedelt. Die Medizinische Fakultät ist an vier Exzellenzclustern und zwei Graduiertenschulen der Exzellenzinitiative beteiligt. Klinikum und Fakultät beherbergen sieben SFBs und Transregios der Deutschen Forschungsgemeinschaft, zehn Grants des European Research Council (Starting, Consolidator, Advanced) und zahlreiche weitere europäische Forschungsprojekte. Studierende der Human- und Zahnmedizin werden vom ersten Tag an das Idealbild des „clinician scientist“ herangeführt, der den Krankenversorger mit dem Forscher vereint.

Forschungsverbünde

Berühmte Persönlichkeiten

Meilensteine und Namen der Medizingeschichte sind mit der LMU verbunden: Röntgen, Alzheimer, Pettenkofer (Begründer der Hygienelehre), Nußbaum (aseptische Chirurgie), Butenandt (Sexualhormone), Lynen (Cholesterin).

Max von Pettenkofer (1818-1901):
Richtete das erste Hygiene-Institut ein und etablierte die medizinische Hygiene als Fach.
alzheimer Alois Alzheimer (1864-1915):
Aufbau und Leitung des anatomischen Laboratoriums "Alzheimer'scher Mikroskopiersaal".
Johann Nepomuk von Nußbaum (1829-1890):
Konzipierte einen Leitfaden der antiseptischen Wundbehandlung.
butenandt
Adolf F. J. Butenandt (1903-1995):
Forschte auf dem Gebiet der Sexualhormone (Nobelpreisträger).
Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923):
Entdeckte die X-Strahlen, die nach ihm benannt wurden (Nobelpreisträger).
lynen
Feodor Felix Konrad Lynen (1911 -1979):
Entdeckte den Mechanimus des Stoffwechsels von Cholesterin und Fettsäuren (Nobelpreisträger).

Bildnachweise: LMU, Deutsches Museum, Bayerische Staatsbibliothek/ Bildarchiv