Medizinische Fakultät
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Lehre@LMU Preise

Lehre@LMU Forscherpreis für exzellente Studierende
(dotiert mit 1.000 Euro)

Kriterien:

  • Projekterfolg
  • Umfang und Originalität des Erkenntnisgewinns
  • Potenzial für Anschlussprojekte

Unabhängig von Förderung durch Lehre@LMU
Erstautorenschaft ist ideal, aber keine Voraussetzung

Was kann eingereicht werden?

Alle Arbeiten die Teile des Studiums sind (z.B. Seminar-, Bachelor, -Masterarbeiten, Publikationen, Projektarbeiten, Berichte), keine Doktorarbeiten.

Wer kann Arbeiten einreichen?

Studierende können ihre Arbeiten selbst bei Lehre@LMU einreichen oder vom Betreuer bzw. den Studiendekanen vorgeschlagen werden.

Wie erfolgt die Bewerbung?

Die Bewerbung besteht aus einem Abstract (200-500 Wörter), der eigentlichen Arbeit und einem Votum des/der Betreuers/Betreuerin und muss bis spätestens 31.9. an lehreLMUfak07@med.uni-muenchen.de geschickt werden.

Lehre@LMU Lehrinnovationspreis
(dotiert mit 10.000 Euro)

Kriterien:

  • Innovationsgehalt der überarbeiteten Lehrveranstaltung
  • Modellcharakter der Lehrveranstaltung
  • Integration neuer Medien

Wer kann vorschlagen?

Vorschläge können von der Fachschaft oder von Mitgliedern der Fakultät eingereicht werden, bei Vorschlägen aus der Fakultät muss ein Votum der Fachschaft/Vertretung der Masterstudierenden eingeholt werden.

Wie erfolgt die Bewerbung?

Die Bewerbung besteht aus einem Vorschlag mit ca. 1-2 seitiger Begründung, einem ausführlichen Bericht mit relevantem Material (z.B. Evaluationen, Publikationen und Presse) sowie einem Votum der Fachschaft/ Vertretung der Masterstudierenden und muss bis spätestens 31.9. an lehreLMUfak07@med.uni-muenchen.de geschickt werden.

Weitere Informationen zu den Preisen finden Sie auch auf der zentralen Seite von Lehre@LMU.

Preisträger*innen an der Medizinischen Fakultät

2017

Prof. Dr. Dr. Markus Kipp erhielt den LMU Lehrinnovationspreis für sein Lehrangebot Forschungsprojekt "Blended 3D-Learning in der Medizin und den Lebenswissenschaften": Die topographische Anatomie des Gehirns zu verstehen stellt eine besondere Herausforderung für das räumliche Vorstellungsvermögen dar. Das hier ausgezeichnete Lehrprojekt bietet Studierenden eine effiziente und äußerst anschauliche Möglichkeit, unter eindrucksvoller Einbeziehung von neuen Medien dieses Verständnis zu erwerben. Mithilfe innovativer 3D-Beamer-Technologie können Präparate sowie präparatorische Schritte in Live-Demonstrationen für eine Vielzahl Studierender veranschaulicht werden. Der zusätzliche Einsatz von moderner bildgebender Technologie (MRT) bis hin zu plastischen Modellen ergänzt bestehende Materialien unter anderem durch virtuelle Datensätze und schult zudem den Umgang mit klinischer Bildgebung. Verwendbar in allen weiteren medizinischen Disziplinen besitzt dieses Projekt darüber hinaus auch in den Bereichen der Lebenswissenschaften eine hohe Relevanz. Die vielseitige Technologie kann somit in zahlreichen weiteren Veranstaltungen eingesetzt werden.

2016

Anitha Pitchika hat den LMU Forscherpreis für exzellente Studierende für ihr Forschungsprojekt "Long-Term Effects of Objective and Subjective Measures of Exposure to Air Pollution and Noise at Residence on Prevalent Hypertension and Blood Pressure": Dicke Luft und viel Lärm: Straßenverkehr als Quelle sowohl der Luftschadstoffbelastung als auch der Lärmbelastung ist eine wichtige Ursache kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität. Nur wenige Studien bezogen sich bisher auf die Wahrnehmung der Luftqualität und die Belästigung durch intensive Verkehrsbelastung. Hier setzt die hervorragende Arbeit von Anitha Pitchika an: Sie untersucht Langzeiteffekte subjektiver und objektiver Luftschadstoffbelastungen und der verkehrsbedingten Lärmbelastung auf den Blutdruck. Kernerkenntnisse der Arbeit sind, dass innerstädtische, großenteils verkehrsbedingte Partikel- und Lärmbelastung die Häufigkeit von Bluthochdruck erhöht. Damit trägt die Arbeit inhaltlich zur Beantwortung zentraler Public Health Fragestellungen bei und weist zudem eine hohe methodische Qualität auf. Zudem soll die Arbeit in einem umweltmedizinischen Journal publiziert werden.

2015

Dr. med. Florian E. M. Herrmann, Markus Lenski und Julius Steffen haben den LMU Forscherpreis für exzellente Studierende für ihr Forschungsprojekt "A survey study on student preferences regarding pathology teaching in Germany: a call for curricular modernization": Florian Herrmann und seine Kollegen erhalten den Preis für ein Projekt zur medizinischen Curriculumsverbesserung in der pathologischen Lehre im Rahmen des MeCuM StEP - Studierenden Exzellenz Programm, aus dem die Publikation "A survey study on student preferences regarding pathology teaching in Germany: a call for curricular modernization" in BMC Medical Education hervorgegangen ist. In der insgesamt elfköpfigen studentischen StEP-Gruppe wurden die Fragestellungen zur Analyse der Lehrsituation in der Pathologie an der LMU und in Brisbane ´(Australien) ausgearbeitet, die durch die Studie beantwortet werden sollten. Nach einer Fokusgruppenanalyse wurde eine Online-Umfrage unter Medizinstudierenden der LMU durchgeführt. Anhand der so gewonnenen Daten wurde schließlich, unter Einbeziehung von Pathologen und Medizindidaktikern aus Australien, Deutschland und den USA, ein konkretes Konzept zur Verbesserung der Lehre entwickelt. Die Arbeit ist aufgrund der internationalen Perspektive und dem hohen Engagement bei der Sammlung und Aufbereitung der Daten bemerkenswert.

2015

Das CCD-Projektteam an der Medizinischen Fakultät, "Clinical Case Discussion" erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Lehrinnovationspreis: Das studentisch initiierte Projekt vereinigt eine ganze Reihe innovativer Aspekte. Es wurde eine Veranstaltung mit Modellcharakter etabliert, außerdem wurden neue Medien systematisch integriert.

Dr. med. Florian, E. M. Herrmann, Markus Lenski und Julius Steffen erhielten den LMU Forscherpreis für exzellente Studierende für ihr Forschungsprojekt "A survey study on student preferences regarding pathology teaching in Germany: a call for curricular modernization.

2014

Laura Busert hat den LMU Forscherpreis für exzellente Studierende für ihr Forschungsprojekt "Dietary diversity is associated with child conditional growth in rural Nepal": Sie führte ihr Forschungsprojekt im Rahmen des Masters of Public Health weitgehend selbstständig in Zusammenarbeit mit dem University College London und einer nepalesischen Forschungsorganisation vor Ort in Jumla, Nepal, durch. Sie bearbeitete die Forschungsfrage, welche Faktoren bestimmen, ob Kinder mit chronischer Unterernährung im Wachstum aufholen können, eigenständig und mit großer Sorgfalt. Für ihre Masterthese erhielt sie bereits den Global Public Health Award der Else Kröner-Fresenius-Stiftung 2014.

2013

Frau cand. med. Lena Welbergen hat den LMU Forscherpreis für exzellente Studierende für ihr Forschungsprojekt "Das FacharztDuell – innovative Karriereplanung durch moderierte Diskussionsrunden" erhalten.

2012

Das „MeCuM-SiGma-Team“ der Medizinischen Fakultät erhielt den LMU Lehrinnovationspreis für sein Lehrangebot „Simulation Gesundheitsmanagement“. „Simulation Gesundheitsmanagement“ ist ein Lehrangebot, das Medizinstudenten einen Blick über den Tellerrand ermöglicht. Sie sollen neben medizinischer Expertise auch einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen im Gesundheitssystem und wirtschaftswissenschaftliche Aspekte erlernen. Herausragend bewertet wurden das moderne didaktischen Konzept, die Verwendung einer Vielzahl neuer Medien sowie die starke Praxisorientierung. Zudem kann die Veranstaltung überfakultär und interdisziplinär gestalten werden.
Das Lehre@LMU-Team gratuliert herzlich!