Medizinische Fakultät
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Auswahlverfahren

Die Auswahl der Stipendiaten gliedert sich in drei Abschnitte:

1. Online-Bewerbung & Empfehlungsschreiben

  • Die Kandidaten bewerben sich schriftlich für das Programm.
  • Zusätzlich werden 2 Empfehlungsschreiben pro Kandidat eingereicht.
  • In einer Vorauswahl werden die Bewerbungen gesichtet und auf das Vorliegen der in der Ausschreibung bekannt gegebenen Voraussetzungen hin geprüft. Alle so ausgewählten Kandidaten werden dann zu Interviews geladen. Es gibt fünf Interviewkommissionen, die jeweils mit einem Professor und einem ehemaligen StEP-Stipendiaten besetzt sind. Bei der Zuteilung werden Befangenheitskonflikte ausgeschlossen.
  • Die Kommissionen nehmen im Vorfeld eine standardisierte Punktebewertung der Kandiaten auf Grundlage der schriftlichen Bewerbung vor.

2. Auswahlgespräch

Christoph Gold, Stipendiat 2020, berichtet über das Auswahlverfahren

Warum MeCuM StEP?

MeCuM StEP ist ein strukturiertes Programm, welches den Studenten die Möglichkeit bietet, Teile des praktischen Jahres im englischsprachigen Raum zu absolvieren. Dabei werden die Studenten bestmöglich auf die Arbeit in einem anderen Gesundheitssystem vorbereitet und bekommen zusätzlich die Chance, an einem Projekt teilzunehmen, mit dem Ziel der Weiterentwicklung der Lehre an der LMU.
Diese drei für mich äußerst interessanten Punkte haben mich zu einer Bewerbung für das MeCuM StEP motiviert.

Das Interview

Das gesamte Interview wird in der englischen Sprache geführt.
Zu Beginn wird den Kandidaten die Möglichkeit gegeben, sich persönlich vorzustellen und dabei die Motivationsgründe für das Programm zu nennen. Zudem sind bisherige Erfahrungen im Ausland und in der Lehre, wissenschaftliche Arbeiten und extracurriculare Aktivitäten von Interesse. Mit dieser persönlichen Vorstellung kommt man sehr gut in das Gespräch, zudem lockern sich anfängliche Anspannungen.

Anschließende wird das Interview strukturiert nach einem standardisierten Fragebogen fortgesetzt. Die Fragen sind durchaus etwas unerwartet, man sollte sich Zeit nehmen um sich eine gute Antwort zu überlegen. Aufgrund der Standardisierung ist es schwierig für beide Gesprächsparteien aufeinander einzugehen, dennoch finde ich diese Art der Gesprächsführung vorteilhaft, da so Objektivität und gleiche Voraussetzungen für alle Kandidaten geschaffen werden.

Zum Schluss hat man die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Diese Möglichkeit sollte man definitiv wahrnehmen, um noch einmal einen umfassenderen Einblick in das Programm zu bekommen.

3. Gesamtkommissionssitzung zur Vergabe der Stipendien

In den folgenden Tagen trifft sich die Gesamtauswahlkommission, in welcher neben den einzelnen Interviewkommissionen auch die Programmbeauftragte Prof. Genzel-Boroviczény und weitere Mitglieder des Programmausschusses der Medizinischen Fakultät zusammenkommen.

Es wird zunächst geprüft, in welcher Höhe die einzelnen Kommissionen Gesamtpunkte vergeben haben (Punkte Bewerbungsunterlagen und Interview), und ob es offensichtliche Hinweise für eine inhomogene Verteilung der Bewerber auf die Kommissionen gibt.

Nach Einigung auf einen zu erreichenden Mindest-Punktwert werden ca. 20 Bewerber detailliert diskutiert, sodass jede Kommission dem Gremium üblicherweise zwischen zwei und fünf von ihr interviewte Bewerber vorstellt. Im Folgenden wird versucht, diese Bewerber entsprechend ihrer Eignung in eine Reihenfolge zu bringen. Dabei wird u. U. nochmals ein Blick in die schriftlichen Unterlagen geworfen, bzw. die Interviewkommissionen werden gebeten, ihren Eindruck aus dem Gespräch zu präzisieren. Nach ausführlicher Diskussion werden die zwölf am besten geeigneten Bewerber als Programmteilnehmer ausgewählt, sowie die folgenden drei Kandidaten als Nachrücker benannt.

Sollten mehrere Studenten als gleichsam geeignet erscheinen, kommt auch ein Losverfahren zum Einsatz.