Medizinische Fakultät
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Promotionsstudium "Molekulare und klinisch-translationale Medizin"

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Das Ziel ist die Ausbildung von Studierenden der Medizin und Zahnmedizin zur Forschung in der Medizin. Dieses Programm wurde erstmalig im Juli 2001 installiert und fördert die Ausbildung (18 Monate) von besonders begabten und wissenschaftlich interessierten Studierenden der Human- und Zahnmedizin zur Forschung in der Medizin. Es werden ca. 42 Studenten für die Dauer von 18 Monaten zugelassen.

Die Doktorarbeiten sind derzeit rein experimentell!

Beantragung von Promotionsforschungsprojekten zur „Molekularen und klinisch-translationalen Medizin":

Habilitierte Hochschullehrer/innen der Medizinischen Fakultät der LMU können jeweils 1 – 2 Projektvorschläge bis zum 1. Juli einen jeden Jahres im Dekanat der Medizinischen Fakultät (z. Hd. Frau Kleucker) (in 3 Exemplaren) und zusätzlich elektronisch an thomas.gudermann@lrz.uni-muenchen.de einreichen.

Auf drei Seiten soll ein Forschungsthema aus der molekularen oder klinisch-translationalen Medizin mit: Stand der Forschung, eigene Vorleistungen, Ziele und Arbeitsprogramm incl. Methoden dargestellt werden. Auf 2 - 3 weiteren Seiten folgen Lebenslauf, Publikationsliste der letzten fünf Jahre, Liste von betreuten Doktorarbeiten mit Abschlussnote, Benennung von eigenen laufenden Drittmittelprojekten mit Förderkennzeichen, Laufzeit und Fördervolumen sowie eine Erklärung zum vorhandenen Forschungslabor mit eigener Arbeitsgruppe. Die Projektskizzen werden von der FöFoLe-Kommission begutachtet und für die Aufnahme ins Promotionsstudium empfohlen. Die Verteilung der Projekte erfolgt im Rahmen einer Orientierungsphase unter Beteiligung der Doktoranden und Projektbetreuer (Auswahl nach Priorisierung). In der Regel sollte nur ein Projekt pro Hochschullehrer gefördert werden.

Weitere Informationen finden Sie weiter unten auf der Seite.

Bewerbung um einen Promotionsstudienplatz:

Studierende der Medizin und Zahnmedizin, die im Sommersemester im 4. bis 7. Studiensemester sind, können bis zum 10. Juli eines jeden Jahres ihre Bewerbung zusammen mit Lebenslauf, Zeugnisse (Abitur und Physikum), Immatrikulationsbescheinigung vom Sommersemester im Dekanat der Medizinischen Fakultät, z. Hd. Frau Kleucker, Bavariaring 19, 80336 München, petra.kleucker@med.uni-muenchen.de , einreichen. Es werden max. 42 Teilnehmer (Studierende an der LMU) zugelassen.

Ablauf des Promotionsstudiums

1. Initialphase

  • Hochschullehrer stellen Forschungsprojekte vor
  • Studierende teilen ihr Interesse an der Teilnahme am Promotionsstudium mit
  • Die Forschungsprojekte werden nach positiver Begutachtung durch zwei unabhängige Gutachter den Promotionsstudenten vorgestellt

2. Orientierungsphase

  • Laborbesuche mit Projektvorstellung vor Ort, Priorisierung
  • Zuordnung der Studierenden zu den Forschungsprojekten

3. Promotionsstudium

  • Ringvorlesung durch die Projektleiter (wöchentlich, während des Semesters)
  • Methodenkolloquium: die Studierenden treffen sich alle 2 Wochen zu einem Methodenkolloquium. Dabei wird jeweils ein Doktorand sein Projekt vorstellen, sowie Ziele und Methoden detailliert erläutern. Der Projektleiter ist verpflichtet, zur Unterstützung seines Doktoranden ebenso teilzunehmen.
  • Veröffentlichung der Ergebnisse und Abschlussbericht: Ziel des Promotionsstudiums ist es, dass der Betreuer mit dem Doktoranden die erarbeiteten Ergebnisse möglichst in einem international anerkannten Journal veröffentlicht. Der Abschlussbericht dokumentiert die möglichen Erfolge bzw. Misserfolge der Promotionsstudenten.
  • Verwendungsrichtlinien zur Mittelvergabe, "Selbstkontrolle in der Wissenschaft": die genehmigten Verwendungsrichtlinien sind immer an die Person des Antragsstellers/Projektsleiters gebunden. Der Projektleiter ist verantwortlich für die Richtigkeit der Verbrauchsmittel- und Reisemittelausgaben, sowie Hilfskraftverträge. Im Übrigen gelten die Förderrichtlinien. Das Thema der Doktorarbeit entspricht dem genehmigten Projekttitel. Die Bearbeitung eines anderen Projektes durch den Doktoranden ist nicht erlaubt. Es kann nur der von der FöFoLe zugewiesene Doktorand den Hilfskraftvertrag erhalten.

Es ist vorgesehen, dass der Doktorand den experimentellen Teil der Doktorarbeit neben dem regulären Medizinstudium anfertigt. Nach Ablauf der Regelzeit von 18 Monaten soll der Doktorand die Möglichkeit erhalten, die noch notwendigen Experimente für die Doktorarbeit durchzuführen (ohne Bezüge).

Die Projektleiter und die Doktoranden verpflichten sich nach Grundsätzen der Richtlinien für "Gute wissenschaftliche Praxis" der DFG zu verfahren.

Die Geförderten erhalten eine Einverständnis- und Verpflichtungserklärung zur Unterschrift.

Die zum Promotionsstudium zugelassenen Studierenden erhalten eine monatliche finanzielle Unterstützung als studentische Hilfskräfte (ca. €334,80 + gesetzlicher Arbeitgeberanteil/Monat). Die Projektleiter erhalten bis max. €5.400 pro Jahr (= €8.100 für 18 Monate) für Forschungsverbrauchsmittel inkl. Reisemittel (z.B. für Kongressreisen) zur Durchführung des Forschungsprojekts (Projektleiter ist verantwortlich).
Bewerbung um einen Promotionsstudienplatz

Studierende der Human- und Zahnmedizin, die im Sommersemester im 4. bis 7. Studiensemester sind, können bis zum 10. Juli eines jeden Jahres ihre Kurzbewerbung mit folgendem Unterlagen einreichen:

  • Lebenslauf
  • Zeugnisse
  • Immatrikulationsbescheinigung

Hinweis: es werden nur Teilnehmer zugelassen, die zum Zeitpunkt der Projektzuteilung / Projektbewilligung an der LMU immatrikuliert sind.

Beantragung von Promotionsforschungsprojekten zur "Molekularen und klinisch-translationalen Medizin"

Habilitierte Hochschullehrer der Medizinischen Fakultät der LMU können jeweils 1 - 2 Projektvorschläge bis zum 1. Juli eines jeden Jahres im Dekanat (z. Hd. Frau Kleucker; 3 Exemplare) und zusätzlich elektronisch an thomas.gudermann@lrz.uni-muenchen.de einreichen.

Auf drei Seiten sollen ein Forschungsthema aus der molekularen oder klinisch-translationalen Medizin, Stand der Forschung, eigene Vorleistungen, Ziele und Arbeitsprogramm inkl. Methoden dargestellt werden. Auf weiteren 2 - 3 Seiten folgen Lebenslauf, Publikationsliste der letzten fünf Jahre, Liste von betreuten Doktorarbeiten mit Abschlussnote, Benennung von eigenen laufenden Drittmitellprojekten mit Förderkennzeichen, Laufzeit und Fördervolumen, sowie eine Erklärung zum vorhandenen Forschungslabor mit eigener Arbeitsgruppe.

Nichthabilitierte Betreuer (Mitantragssteller) sollten mindestens vier Originalarbeiten vorweisen.

Die Projektskizzen werden von der FöFoLe-Kommission begutachtet und für die Aufnahme ins Promotionsstudium empfohlen. Die Verteilung der Projekte erfolgt im Rahmen einer Orientierungsphase unter Beteiligung der Doktoranden und Projektbetreuer (Auswahl nach Priorisierung). In der Regel sollte nur ein Projekt pro Hochschullehrer gefördert werden.

Bitte beachten: die eingereichten Promotionsprojekte dürfen im Vorfeld an keinen Doktoranden vergeben, sprich zugesagt sein (freies Auswahlsystem). Die Studierenden dürfen nicht bereits mit einer experimentellen Doktorarbeit begonnen haben (z.B. Modul 6).

Curriculum

  • Vorstellung der Promotionsprojekte
  • Orientierungsphase mit projektbezogenen praktischen Übungen in kleinen Gruppen
  • Anfertigung einer experimentellen Doktorarbeit (Dauer ca. 18 Monate) im Kollegverbund während des Studiums
  • obligate Teilnahme an der Vorlesung "Molekulare und klinisch-translationale Medizin" und Methodenkolloquium der Kollegiaten
  • abschließendes obligates Wochenendseminar mit Vorstellung der Ergebnisse

Kontakt

Dekanat der Medizinischen Fakultät
z.Hd. Frau Kleucker
Bavariaring 19
80336 München

petra.kleucker@med.uni-muenchen.de

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