Medizinische Fakultät
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Zahlen und Fakten

Die Medizinische Fakultät und das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München gehören zu den forschungsstärksten Zentren der Hochschulmedizin in Europa und zeichnen sich durch exzellente Forschung und Lehre aus. An den beiden Standorten Campus Großhadern und Innenstadt entwickeln Ärzte und Wissenschaftler neue Diagnose- und Behandlungsverfahren und bilden den medizinischen Nachwuchs aus. Patienten profitieren in klinischen Studien unmittelbar von den Erkenntnissen modernster Medizin. Im Klinikum als Haus der Maximalversorgung verbessert neueste Medizintechnik im OP oder auf Intensivstationen die Ergebnisse der Patientenversorgung, die zugleich auf Sicherheit, Qualität, ethischer Verantwortung und Fürsorge basiert.

Academic excellence

Professoren: 181, Habilitationen: 50, Promotionen: 492, Studierende: 6635, Vorklinische Einrichtungen: 4, Klinische-theoretische Einrichtungen: 10, Kliniken/Abteilungen/Institute: 47, interdisziplin. Zentren 47

Stand 2016

Klinische Studien

Das Ziel der Forschung an Klinikum und Medizinischer Fakultät ist es, neuere, bessere Therapien für erkrankte Menschen zu entwickeln und dazu:

  • die Entstehung von Krankheiten besser zu verstehen,
  • neue Diagnoseverfahren zu finden,
  • neue Medikamente und nicht-medikamentöse Therapien zu entdecken,
  • neue Strategien zur Vorbeugung von Erkrankungen zu entwickeln.
In der klinischen Forschung beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Frage, wie Erkrankungen aller Art besser behandelt, besser erkannt oder vielleicht sogar verhindert werden können. In klinischen Studien kommen die Ergebnisse der Forschung dem Patienten zugute. Klinische Studien werden durchgeführt, wenn es für eine neue Behandlung oder für eine neue diagnostische Methode Grund zu der Annahme gibt, dass künftigen Patientinnen und Patienten damit spürbar geholfen werden kann. Erst dann ist es ethisch gerechtfertigt, Menschen direkt in die Forschung einzubeziehen. Deutschland führt seit 2007 die meisten klinischen Prüfungen in Europa durch und wird weltweit nur von der Anzahl der klinischen Prüfungen in den USA übertroffen. Das Klinikum der Universität München als eine der größten und leistungsstärksten Universitätskliniken in Deutschland führt wissenschaftsgetriebene, nicht-kommerziellen klinischen Prüfungen (Investigator Initiated Trials, IITs), Non-AMG / Non-MPG-Studien und kommerzielle klinische Studien durch.

Anzahl neu registrierter Studien
mit Sponsorschaft des Klinikums, Quelle: ICTRP

2005: 10; 2006: 12; 2007: 20; 2008: 11; 2009: 15; 2010: 20; 2011: 20; 2012: 23; 2013: 13; 2014: 18; 2015: 20; 2016: 10

Publikationen

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Forscherinnen und Forscher der Medizinischen Fakultät und des Klinikums werden in jährlich knapp 3.000 Publikationen vorgestellt. Mit einem kumulierten Impact-Faktor von jährlich knapp 14.000 trägt die Medizinische Fakultät auf herausragende Weise zu Neuerungen in der medizinischen Forschung bei.

Publikationen des Klinikums

2006: 1962; 2007: 2123; 2008: 2273; 2009: 2484; 2010: 2476; 2011: 2450; 2012: 2524; 2013: 2644; 2014: 2652; 2015: 2640; 2106: 2618

Die sichtbarsten Arbeiten der Fakultät 2015

Die sichtbarsten Arbeiten der Fakultät 2016

Verbundforschung

Heute ist die LMU, als einzige Universität in Deutschland, Standort aller sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung. Ebenso ist ein Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum am Klinikum angesiedelt. Die Medizinische Fakultät ist an vier Exzellenzclustern und zwei Graduiertenschulen der Exzellenzinitiative beteiligt. Klinikum und Fakultät beherbergen sieben SFBs und Transregios der Deutschen Forschungsgemeinschaft, elf Grants des European Research Council und zahlreiche weitere europäische Forschungsprojekte. Studierende der Human- und Zahnmedizin werden vom ersten Tag an das Idealbild des „clinician scientist“ herangeführt, der den Krankenversorger mit dem Forscher vereint.

Forschungsverbünde

Internationale Forschungsrankings

Die Fakultät belegt regelmäßig Spitzenpositionen in internationalen Forschungsrankings. 2016 ist die LMU deutscher Spitzenreiter im Nature Index Ranking wissenschaftlicher Einrichtungen. Im Times Higher Education Ranking 2016/2017 belegen die Universität Heidelberg (Rang 28) und die Ludwig-Maximilians-Universität München (Rang 32) im internationalen Vergleich hervorragende Plätze. Im deutschen Vergleich wird der Medizinischen Fakultät im CHE Ranking, welches die verschiedenen Fächer alle drei Jahre neu bewertet, sowohl im Ranking 2012 wie auch 2015 eine Top-Forschungsreputation zugesprochen.

Nature Index Ranking 2016

RangNationaler SpitzenreiterStaat
1Harvard UniversityUnited States
3The University of TokyoJapan
5University of OxfordUnited Kingdom
8Swiss Federal Institute of Technology (ETH Zurich)Switzerland
11Peking UniversityChina
13University of TorontoCanada
32Nanyang Technological UniversitySingapore
43Ludwig-Maximilians-UniversitätGermany
51Weizmann Institute of Science (WIS)Israel
57Seoul National UniversitySouth Korea
61University of CopenhagenDenmark
63Heidelberg UniversityGermany
69University of WürzburgGermany
73Technical University of MunichGermany
84Utrecht UniversityNetherlands
85Pierre and Marie Curie University (UPMC) - Paris 6France
87University of MünsterGermany
89The University of QueenslandAustralia
96University of GöttingenGermany
99National Taiwan UniversityTaiwan
Quelle: Nature Index Ranking 2016

Times Higher Education Ranking 2012/2013, 2013/2014, 2014/2015, 2015/2016, 2016/2017

CHE Hochschul Ranking 2012/2013, 2015/2016

Berühmte Persönlichkeiten

Meilensteine und Namen der Medizingeschichte sind mit der LMU verbunden: Röntgen, Alzheimer, Pettenkofer (Begründer der Hygienelehre), Nußbaum (aseptische Chirurgie), Butenandt (Sexualhormone), Lynen (Cholesterin).

Berühmte Persönlichkeiten der LMU

Bildnachweise: LMU