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ERN-RND (Rare Neurological Diseases)

Das ERN-RND (Rare Neurological Diseases) befasst sich mit seltenen neurogenetischen Krankheitsbildern mit einem Fokus auf Bewegungsstörungen. Das LMU-Klinikum ist hier insbesondere mit seiner Expertise zu den hereditären Ataxien und spastischen Paraparesen sowie zur Krankheitsgruppe Neurodegeneration with Brain Iron Accumulation (NBIA) vertreten. Das ERN-RND vereint 32 der auf diesem Gebiet führenden europäischen Zentren in 13 EU-Mitgliedsstaaten. Es wird koordiniert vom Zentrum für Seltene Erkrankungen des Universitätsklinikums Tübingen, die lokale Leitung am Friedrich-Baur-Institut verbunden mit einer Mitgliedschaft im Board des ERN-RND liegt bei Prof. Thomas Klopstock (Stellvertreterin Prof. Maggie Walter).

Europäische Referenz-Netzwerke (ERN) sind von der Europäischen Union geförderte Zusammenschlüsse von hochspezialisierten Kliniken in Europa, die der grenzübergreifenden bestmöglichen Diagnostik und Therapie von Patienten mit seltenen Erkrankungen, der Implementierung und Harmonisierung von Versorgungsstandards sowie der Erleichterung der translationalen und klinischen Forschung dienen sollen. Nach einem aufwändigen Bewerbungs- und Prüfverfahren wurden die positiv evaluierten Europäischen Referenz-Netzwerke am 15.12.2016 vom European Reference Network Board of Member States bekannt gegeben. Die offizielle Inauguration der Netzwerke fand Anfang März in Vilnius, Litauen, statt.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Thomas Klopstock
E-Mail: thomas.klopstock@med.uni-muenchen.de

Quelle: Pressemitteilung KUM