Medizinische Fakultät
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Max-Eder-Nachwuchsgruppe - Entschlüsselung des onkogenen Zusammenspiels von Keimbahnvariation und somatischer Mutation in der Progression von Ewing-Sarkomen

  • Projektleiter: Dr. Thomas Grünewald
  • Einrichtung: Pädiatrische Sarkombiologie am Pathologischen Institut
  • Förderung: seit 2016

Thomas Grünewald forscht über das Ewing-Sarkom, einen bösartigen Knochenkrebs, der vor allem bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auftritt. Er wird im Rahmen der neuen Max-Eder-Nachwuchsgruppe die „Entschlüsselung des onkogenen Zusammenspiels von Keimbahnvariation und somatischer Mutation in der Progression von Ewing-Sarkomen“ untersuchen. Ewing-Sarkome sind durch eine einzige genetische Treiber-Mutation charakterisiert, das Fusions-Onkogen EWSR1-FLI1, das alleine aber nicht auszureichen scheint, um die Tumore entstehen zu lassen. „Genomweite Studien weisen darauf hin, dass für die Entstehung von Tumoren bei Kindern Keimbahnvariationen offenbar einen viel stärkeren Einfluss haben als im Erwachsenenalter“, sagt Grünewald. Ziel seines Projekts ist es am Beispiel des Ewing-Sarkoms modellhaft zu erforschen wie sich angeborene genetische Variabilität im Zusammenspiel mit erworbenen somatischen Mutationen in unterschiedliche klinische Verläufe übersetzt und wie diese Erkenntnisse für eine personalisierte Therapie von Krebspatienten genutzt werden können.

Quelle: Pressemitteilung LMU (Text und Bildnachweis)