Medizinische Fakultät
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DFG - Exzellenzinitiative

Mit ihrem Zukunftskonzept LMUexcellent will die LMU exzellente Forschung gezielt fördern, die Schwerpunktbildung weiter vorantreiben und dadurch ihr wissenschaftliches Profil nachhaltig schärfen.

Exzellenzcluster sind interdisziplinäre Forschungsverbünde, die eng mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft kooperieren. Als wichtiger Bestandteil der hochschulbezogenen Strategieplanung tragen sie wesentlich zur wissenschaftlichen Profilbildung der jeweiligen Hochschule bei. Die beteiligten renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie das exzellente Forschungsumfeld gewährleisten darüber hinaus optimale Ausbildungs- und Karrierebedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Graduiertenschulen bieten exzellenten Promovenden aus dem In- und Ausland strukturierte Doktorandenprogramme innerhalb eines interdisziplinären und weltweit wettbewerbsfähigen Forschungsumfeldes. Die individuelle wissenschaftliche Betreuung durch herausragende Forscherinnen und Forscher sowie ein umfangreiches Angebot an Begleitseminaren ermöglicht eine zielgerichtete Promotion.

  • EXC 1010 - Cluster für Systemneurologie (SyNergy)

    synergy

    Neurodegenerative, entzündliche und vaskuläre Erkrankungen werden meist weitgehend getrennt voneinander erforscht. Der Munich Cluster for Systems Neurology, kurz SyNergy, wählt dagegen einen integrativen Ansatz, um das Zusammenspiel verschiedener Pathomechanismen bei der Entstehung neurologischer Erkrankungen zu entschlüsseln. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher untersuchen, wie Entzündungsreaktionen neurodegenerative Prozesse beeinflussen, welche Wechselwirkungen mikrovaskuläre und degenerative Mechanismen der Schädigung entfalten und schließlich, wie Immunzellen mit der Blut-Hirn-Schranke interagieren. Der SyNergy-Cluster, der im Rahmen der Exzellenzinitiative nun neu eingerichtet werden kann, schafft dafür ein Netzwerk von Grundlagenforschern, klinischen Wissenschaftlern und Experten der Systemanalyse. mehr

  • EXC 158 - Münchner Zentrum für fortgeschrittene Photonik (MAP)

    map

    Am Munich-Centre for Advanced Photonics (MAP) entwickeln Physiker, Chemiker, Biologen und Mediziner zukunftsweisende Licht- und lasergetriebene Teilchenquellen. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 gilt der Exzellenzcluster als eine der führenden Einrichtungen in den Laserwissenschaften. Licht wird mittlerweile perfekt kontrolliert – von seiner zeitlichen Ausbreitung bis zur Steuerung der Frequenzen. Mit ihren neuen Lichtquellen gewinnen die MAP-Forscher detaillierte Einblicke in den Mikrokosmos von belebter und unbelebter Materie; sie entlocken der Quantenwelt ihre Geheimnisse. In Kombination mit innovativen bildgebenden Verfahren werden es die Lichtquellen ermöglichen, die Diagnose heute teilweise noch unheilbarer Krankheiten signifikant zu verbessern und neue Therapieansätze zu realisieren. Dazu besitzen die lasergetriebenen Teilchenquellen das Potenzial, die Heilungschancen vieler Krebsvarianten entscheidend zu erhöhen. mehr

  • EXC 114 - Zentrum für Integrierte Proteinforschung (CIPSM)

    cipsm

    Das Center for Integrated Protein Science Munich, kurz CIPSM, gilt heute als führende Einrichtung der Proteinforschung in Deutschland. Ziel des Exzellenzclusters, der im Jahr 2006 eingerichtet und dessen Weiterförderung nun bekannt gegeben wurde, ist, ein ebenso detailliertes wie umfassendes Bild von Proteinen zu liefern – als isolierte, zelluläre und molekular vernetzte Substanzen. Lag der Schwerpunkt bislang vor allem auf der Erforschung der molekularen Eigenschaften von Eiweißen, wird es nun stärker um deren zelluläre Funktionen sowie um die chemische Funktionalisierung von Proteinen im Hinblick auf therapeutische und diagnostische Anwendungsmöglichkeiten gehen. Hierzu wird ein breites Spektrum aktueller chemischer, biochemischer, genetischer und auch biophysikalischer Methoden eingesetzt, wobei sich der Cluster auch die Weiter- und Neuentwicklung von Methoden zum Ziel gesetzt hat. mehr

  • EXC 4 - Nanosystem Initiative München (NIM)

    nim

    Die Nanosystems Initiative Munich, kurz NIM, hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2006 als ein international führendes Nanozentrum etabliert. Das Design und die Kontrolle künstlicher und multifunktionaler Nanosysteme sind die Grundpfeiler des wissenschaftlichen Programms des Exzellenzclusters, der unter anderem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Nanophysik, der Chemie und den Lebenswissenschaften zusammenbringt. Der Einsatz dieser funktionalen Nanosysteme in komplexen und realistischen Umgebungen wird nun in der zweiten Förderphase durch die Exzellenzinitiative zum zentralen Forschungsaspekt. Künstliche Nanosysteme haben ein breit gefächertes Anwendungspotenzial in Bereichen wie der Informations- und der Biotechnologie, aber auch in lebenden Zellen. mehr

  • GSC 1006 - Graduiertenschule für Quantitative Biowissenschaften München (QBM)

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    Im Juli 2012 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Förderung der Graduate School of Quantitative Biosciences Munich, abgekürzt QBM, bewilligt. Am 1. November 2012 haben die offiziellen Vorbereitungen für die Einrichtung begonnen. Ab Oktober 2013 starten die ersten 25 Doktoranden mit ihrer Promotion, gefördert mit Stipendien und eingebunden in ein modernes und innovatives Ausbildungskonzept. Was die Studierenden mitbringen müssen? Ein naturwissenschaftliches Studium mit hervorragenden Leistungen. Vor allem aber brennendes Interesse an interdisziplinären Fragen in den Lebenswissenschaften. mehr

  • GSC 82 - Graduiertenschule für Systemische Neurowissenschaften (GSN)

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    Die Graduate School of Systemic Neurosciences bietet ein klar strukturiertes und intensiv betreutes integriertes internationales Master- und PhD-Programm für eine neue Generation von Neurowissenschaftlern. Basierend auf einer soliden Kenntnis der molekularen und zellulären Grundlagen der Neurobiologie sollen die Teilnehmer tieferes Wissen über Neuron-Neuron-Interaktionen, die Dynamik von Neuron-Glia-Interaktionen, die Informationsübertragung in einzelnen Hirnzentren sowie die Interaktion verschiedener Hirnzentren erlangen. mehr