Medizinische Fakultät
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DZIF - Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Infektionen sind für die Medizin auch im 21. Jahrhundert eine der zentralen Herausforderungen. Wie lassen sich die großen Infektionskrankheiten am besten eindämmen? Was tun, wenn Keime immer unempfindlicher gegen Medikamente werden? Was sind die besten Präventionsstrategien? Diesen und anderen Fragen wollen die Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung nachgehen - in 27 Einrichtungen an sieben Standorten.

hoelscher Stellv. Standortsprecher: Prof. Dr. Michael Hölscher
Einrichtung: Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin

Die Münchner Forscher beschäftigen sich insbesondere mit dem Thema‚ Immunkontrolle von Infektionen’. Die zunehmende Entwicklung von Resistenzen gegen derzeit verfügbare Antiinfektiva (Experten reden bereits von der „post-antibiotischen Ära“) erfordert die Suche nach neuen Therapieverfahren. Speziell die Immuntherapie bietet hier viel versprechende neue Ansätze. Erreger-spezifische Immuntherapien (prophylaktisch oder therapeutisch) sind darauf ausgerichtet, das körpereigene Abwehrsystem zu stärken, um Infektionserkrankungen gezielt besser zu kontrollieren oder gänzlich zu verhindern. Hierbei kann die Selektion von Resistenzen niedrig und durch die hohe Erregerspezifität die Zusammensetzung der Normalflora (Mikrobiom) intakt gehalten werden.

Quelle: BMBF/ DZIF (Text), Universitätsklinikum (Bildnachweis)