Medizinische Fakultät
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Neurowissenschaften

Im Zentrum dieser Forschungsarbeit steht die Entschlüsselung von zentralen und peripheren neurodegenerativen Erkrankungen. Mit der Besetzung eines Lehrstuhls, der sich mit der Erforschung von Alzheimer und Parkinson beschäftigt, und mit der Gründung des Zentrums für Neuropathologie und Prionenforschung wurde von der Fakultät ein entsprechender Schwerpunkt installiert.

  • Exzellenzcluster Synergy: Ganzheitliche Neurologie

    dichgans

    Der Ansatz ist einzigartig und hat die Geldgeber der Exzellenz-Initiative in Bund und Ländern überzeugt: Unter anderem Wissenschaftler der LMU und des Klinikums der Universität München erhalten in den kommenden fünf Jahren bis zu 30 Millionen Euro für das Exzellenz-Cluster „SyNergy – Munich Cluster for Systems Neurology“. „Wir haben ein einzigartiges Konzept für die Erforschung der wichtigsten neurologischen Erkrankungen entwickelt“, sagt Prof. Martin Dichgans, Direktor des Instituts für Schlaganfall- und Demenzforschung am Klinikum. mehr

  • Sehen braucht Energie

    klopstock

    Patienten mit der Leberschen Hereditären Optikus Neuropathie (LHON) verlieren binnen Wochen weitgehend ihre zentrale Sehfähigkeit - zuerst auf einem, danach auch auf dem anderen Auge, und zwar dauerhaft. Das könnte sich ändern, wie eine multizentrische Studie unter Federführung von Prof. Thomas Klopstock vom Friedrich Baur-Institut an der Neurologischen Klinik des LMU-Klinikums und des britischen Forschers Professor Patrick Chinnery von der University of Newcastle zeigte. Demnach verbesserte sich die Sehfähigkeit bei einem Teil der LHON-Patienten, die das Medikament Idebenone einnahmen. mehr

  • ALS und Demenz

    haass

    „Erstaunlich, dass sich der Mechanismus beider Erkrankungen so ähnelt“, sagt Prof.
    Christian Haass, Sprecher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen
    an der LMU, nach den jüngsten Erkenntnissen seines Teams und meint die „Amyotrophe
    Laterale Sklerose“ (ALS) und die frontotemporale Demenz. mehr

  • Migräne

    freilinger

    Dass die Migräne etwas mit einer erblichen Veranlagung zu tun hat, ahnen Mediziner seit langem. „Das kennt man aus der schlichten klinischen Beobachtung von Patienten“, sagt Dr. Tobias Freilinger von der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Klinikums der Universität München. Und das wurde auch in großen Bevölkerungsstudien bestätigt. mehr

  • Überaktive Blase

    gratzke

    „Das wurde immer belächelt“, sagt Privat-Dozent Dr. Christian Gratzke von der Urologischen Klinik des Klinikums der Universität München. Schon lange hatten Patienten mit Multipler Sklerose davon berichtet, dass ihre überaktive Blase sich besserte, nachdem sie einen Cannabis-Joint geraucht hatten. Dann folgte eine groß angelegte klinische Studie in Großbritannien mit über 600 MS-Patienten, die den Cannabis-Wirkstoff THC verabreicht bekamen – worauf sich die Blasen-Symptome deutlich reduzierten. mehr