Medizinische Fakultät
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Medizin für die Gesellschaft

Angesichts der veränderten Altersstruktur, einer sich dramatisch wandelnden Arbeitswelt und des steten Zuwachses an neuen Technologien gewinnen gesundheitswissenschaftliche Fragen zunehmend an Bedeutung. Im Schwerpunkt „Medizin für die Gesellschaft“ arbeiten klinische und methodenorientierte Einrichtungen seit Jahren international vernetzt und mit hohem Erfolg zusammen. Der Schwerpunkt umfasst somit sowohl die Arbeits- und Umweltmedizin als auch die Rechtsmedizin, die Epidemiologie, die Biometrie, die Geschichte der Medizin, die Sozialpädiatrie und die Notfallmedizin beziehungsweise das Medizinmanagement. Zu den aktuellen Themen einer zukunftsorientierten Gesundheitsforschung gehören Fragen der Vorbeugung und der Versorgung insbesondere chronisch Kranker, der Umgang mit Krankheitsrisiken in der alternden Gesellschaft, die gesundheits-wissenschaftliche Genomforschung sowie die integrierte medizinische und ökonomische Evaluation im Zusammenhang mit klinischen Studien. Das Themengebiet reicht somit von der Untersuchung von Arzneimittelrückständen im Trinkwasser über Biomonitoring und alle Aspekte zur Verbesserung gesunder Ernährung bis hin zur Problematik der so genannten chinesischen Medizin und der Konkurrenz unterschiedlicher Heilsysteme (zum Beispiel Public Health). Die Aktivitäten in diesem Schwerpunkt führten unter anderem zur Gründung des Münchner Zentrums für Gesundheitswissenschaften, Versorgungsforschung und medizinische Informatik (ZGVI). In naher Zukunft soll zu den geschilderten sechs Schwerpunkten noch ein weiterer hinzukommen, und zwar die Alternsforschung. Biologisches Altern ist ein normales Phänomen von allen Lebewesen. Die biologischen Mechanismen, die das Altern bestimmen, sind bis heute weitgehend unerforscht. Aus medizinischer Sicht ist das Hauptziel der Alternsforschung die Gewinnung von Erkenntnissen, die zu einer möglichst langen Aufrechterhaltung der Gesundheit in der Altersphase und damit zu einer Verlängerung dieser Lebensspanne führen.