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Prof. Dr. Dirk Sibbing wird Ehrenmitglied der Ungarischen Gesellschaft für Kardiologie

18. Oktober 2017

Die Ungarische Gesellschaft für Kardiologie zeichnete den Kardiologen Prof. Dr. Sibbing vom Universitätsklinikum München (LMU) für seine Verdienste im Bereich der kardiovaskulären Forschung in Zentraleuropa mit dem "Pro Merito Award" aus und ernennt ihn zum Ehrenmitglied. Damit ist Prof. Sibbing das jüngste Ehrenmitglied der Ungarischen Gesellschaft für Kardiologie.

sibbing Prof. Dr. Dirk Sibbing von der Kardiologie am Klinikum der Universität München

Prof. Dr. Dirk Sibbing übernahm die Leitung und Durchführung der multizentrischen TROPICAL-ACS Studie. TROPICAL-ACS ist die erste Studie, die eine sichere Evidenz für ein alternatives Therapiekonzept einer frühen Umstellung der Plättchenhemmung von einem potenten Plättchenhemmer (hier: Prasugrel) auf Clopidogrel liefert. "Durch die Ergebnisse der TROPICAL-ACS Studie können wir ein alternatives Therapiekonzept für Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS) etablieren, welches vor allem dann Anwendung finden kann, wenn potente Plättchenhemmer aus klinischen aber auch aus ökonomischen Gründen nicht verschrieben werden können", erklärt Prof. Sibbing. Gemeinsam mit Prof. Dr. Julinda Mehilli (Co-PI) und Klinikdirektor Prof. Dr. Steffen Massberg (Study Chair) – beide von der Medizinischen Klinik I am Klinikum der Universität München – sowie weiteren Experten aus Deutschland, Ungarn, Polen und Österreich, waren sie federführend verantwortlich. Mit den erzielten Ergebnissen der Studie ist es nun möglich, die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen bei der Behandlung zu berücksichtigen, um eine bestmögliche Risikoreduktion für Blutungen und thrombotische Komplikationen gleichermaßen zu erreichen. Es geht also um verbesserte Therapieoptionen und eine individualisierte Therapie mit bereits zugelassenen Medikamenten.

Quelle: Universitätsklinikum (Text und Bildnachweis)