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PD Dr. Alkomiet Hasan ist der diesjährige Preisträger des DGPPN-Preises zur Erforschung von psychischen Erkrankungen

22. Oktober 2017

PD Dr. med. Alkomiet Hasan von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum der Universität München wird für seine Grundlagenarbeiten im Bereich Humanphysiologie, translationale Arbeiten im Bereich angewandte Neurostimulation und wissenschaftstheoretische Arbeiten in den Bereichen Leitlinienentwicklung und evidenzbasierter Psychiatrie mit dem DGPPN-Preis zur Erforschung von psychischen Erkrangungen ausgezeichnet.

alkomiet_hasan PD Dr. med. Alkomiet Hasan (rechts) von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist einer der Preisträger des DGPPN-Preises zur Erforschung von psychischen Erkrankungen

Die DGPPN verleiht in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten DGPPN-Preis zur Erforschung von psychischen Erkrankungen. Die Jury würdigt in diesem Jahr eine Arbeit, die als Schwerpunkt Verfahren der Mustererkennung bzw. maschinelles Lernen hat, und eine Arbeit, die sich mit neurophysiologischen bzw. biologischen Fragestellungen auseinandersetzt. Die Arbeiten der beiden Wissenschaftler besitzen hohen Innovationswert und überzeugen mit hervorragender methodischer Qualität. Darüber hinaus haben die Preisträger hochrangig publiziert.

Im Bereich der Humanphysiologie konnte Prof. Dr. Alkomiet Hasan zeigen, dass die plastische Kapazität von Patienten mit einer Schizophrenie abhängig ist von der Adaptationsfähigkeit des Hippocampus, vom Tabakkonsum und vom Krankheitsstadium. Er konnte verschiedene Leitlinien für die biologische Behandlung der Schizophrenie publizieren und hat kürzlich eine entsprechende Adaptation für den primären Versorgungssektor vorgelegt.

Die DGPPN fördert mit diesem Preis junge Wissenschaftler, die mit herausragenden Forschungsarbeiten und zukunftsweisenden Modellen zu bedeutsamen Entwicklungen im Bereich der psychischen Erkrankungen und deren Behandlung beitragen. Innovative theoretische, klinische oder experimentelle Forschungskonzepte werden ausdrücklich begrüßt. Kriterien für die Vergabe des Preises sind insbesondere die Relevanz der Forschungsergebnisse für die Versorgung von psychisch erkrankten Menschen sowie die methodische Qualität der Untersuchung.

Quelle: Pressemitteilung DGPPN (Text und Bildnachweis)