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Roger de Spoelberch Preis für Magdalena Götz

18. Mai 2017

Frau Professor Magdalena Götz, Mitglied des MCN (Munich Center for Neurosciences) wurde am 18. Mai für Ihre Forschungsarbeit in den Neurowissenschaften mit dem renommierten Roger de Spoelberch Preis ausgezeichnet.

goetz Frau Professor Magdalena Götz

Seit 2009 vergibt die Stiftung Roger de Spoelberch jährlich auf dem Gebiet der klinischen und wissenschaftlichen Forschung in den Bereichen neurodegenerative Krankheiten und psychiatrische Störungen den ROGER DE SPOELBERCH Preis. Der Preis ist auf 750.000 Euro dotiert.

Frau Professor Götz hat den Preis 2016 für Ihre Arbeiten erhalten, die den Weg bereiten, endogene Gliazellen in der neuronalen Ersatztherapie in vivo zu verwenden. In einem Versuchsmodell konnten sie und ihr Team zeigen, dass transplantierte embryonale Nervenzellen zu gleichwertigen Mitgliedern eines bestehenden Nervennetzwerks heranwachsen können und so die Aufgaben ihrer neuen Position vollständig übernehmen.

Seit 2004 leitet Frau Götz das Institut der Stammzellforschung (ISF) am Helmholtz Zentrum in München und hat den Lehrstuhl für Physiologische Genomik an der LMU inne. Die Biologin ist auf Zelltypen im Gehirn mit dem Fokus auf Stammzellfunktionen und zelluläre Regenerationen spezialisiert.

Titel der Originalarbeit

Gascón, Sergio et al.; Götz, Magdalena
Identification and Successful Negotiation of a Metabolic Checkpoint in Direct Neuronal Reprogramming
Cell Stem Cell, Volume 18, Issue 3, p396–409 (2016)

Quelle: MCN, Roger de Spoelberch Foundation, LMU (Text und Bildnachweis)